Von Viertelfinals bis Finals: Ein Wochenende voller Entwicklung

14. Juni 2026

Die vierte Deutsche A-Rangliste U15/U19 in Langenfeld am 16. und 17. Mai war eines dieser Turniere, die hängen bleiben. Nicht nur wegen der Ergebnisse, sondern wegen der Art, wie das Team aufgetreten ist. Wir waren mit 14 Leuten unterwegs, zwei Autos, getrenntes Übernachten von Jungs und Mädels – jeder konnte sein wie er will indem er seine Rolle im Team einnahm und genau daraus ist etwas entstanden, was man sich als Trainer wünscht: ein echtes Teamgefühl.

Gruppe von Jugendlichen beim gemeinsamen Essen in einem Restaurant, Getränke und Pizza auf dem Tisch

Es war ein Wochenende, das stolz gemacht hat. Nicht, weil alles perfekt lief oder weil wir jedes Finale gewonnen haben. Sondern weil die Spieler füreinander da waren, sich gegenseitig getragen haben und mit Haltung auf dem Feld standen. Laut, präsent, emotional – und gleichzeitig fokussiert.

Natürlich gab es auch starke Ergebnisse. Aditya Gahriwal gewann gemeinsam mit Smilla Fluhrer das Mixed. Im Doppel holte er mit seinem Partner Luan Platz zwei. Aber genauso wichtig waren die Leistungen der Jahrgangsjüngeren, die sich mutig gegen ältere und gesetzte Gegner gestellt haben.

Riko Amano erreichte das Viertelfinale in der U15. Eva Dimitrov spielte sich ins Achtelfinale und schlug dabei sogar gesetzte Spielerinnen. Auch im Mixed und Doppel gab es viele Auftritte, die vielleicht nicht komplett im Ergebnis sichtbar wer

Gruppe von Jugendlichen auf einem Spielplatz mit Holzspielhaus und Rutsche

den, aber trotzdem extrem wertvoll waren. Ian Baumann und Aaron Winter haben sich im Mixed stark präsentiert, genauso wie Ben Schneider mit seiner Partnerin. Lilly Reiter hat im Doppel richtig gutes Badminton gezeigt und sich gegen starke Konkurrenz behauptet.

Genau das zeichnet solche Turniere aus. Es geht nicht immer nur um Medaillen oder Platzierungen. Es geht darum, wie man sich präsentiert, wie man miteinander umgeht und ob man bereit ist, Verantwortung auf dem Feld zu übernehmen.

Und das war in Langenfeld spürbar.

Die Stimmung im Team war über das gesamte Wochenende hinweg stark. Es wurde angefeuert, mitgefiebert, gemeinsam analysiert und auch gemeinsam gelacht. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Darauf lässt sich aufbauen.

Jetzt geht es wieder zurück in den Alltag. Montagmorgen, Training, Schule, Routinen. Egal ob jemand gewonnen hat oder früh rausgegangen ist – heute stehen wieder alle in der Halle und arbeiten an den gleichen Basics. Kommunikation. Präsenz. Mut. Lautstärke. Unterstützung füreinander.

Das Turnier war eine Momentaufnahme. Eine gute. Aber eben auch nur ein Schritt auf dem Weg.

Und genau deswegen macht dieses Team gerade so viel Freude.

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