Silber und Bronze für das Heinrich-Heine-Gymnasium beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia
13. Mai 2026Kaiserslauterer Badminton-Talente überzeugen in Berlin
Vom 05. bis 09. Mai traten die besten Schulmannschaften Deutschlands in der Bundeshauptstadt zum Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ an. Das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) Kaiserslautern kehrte dabei mit einer Silber- und einer Bronzemedaille im Badminton zurück. Die Wettbewerbe fanden in zwei gemischten Altersklassen statt: U14 (Jahrgänge 2013 und jünger) sowie U16 (Jahrgänge 2011 und jünger), jeweils mit 3-4 Jungen und Mädchen pro Team. Das Turnierformat umfasste eine Gruppenphase, gefolgt von Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Pro Begegnung wurden sieben Spiele in den Disziplinen Einzel, Doppel und Mixed ausgetragen. Die Betreuung der HHG-Mannschaften erfolgte durch Lehrertrainer Julian Degiuli und Stützpunkttrainerin Naghmeh Mehrjoo.
U14-Team erkämpft Silbermedaille

In der Altersklasse U14 sicherte sich das HHG-Team die Silbermedaille. In der Gruppenphase gestaltete sich die Partie gegen Hessen mit einem knappen 4:3-Erfolg. Die Begegnungen gegen die Landessieger aus Niedersachsen (7:0) und Berlin (6:1) gewinnt das Team deutlicher. Im Viertel- und Halbfinale bewies das HHG Nervenstärke, indem es sich jeweils erst im Gemischten Doppel gegen die Schulen aus dem Saarland und Nordrhein-Westfalen durchsetzen kann. Dies ebnet den Weg ins Finale, wo die Mannschaft auf das favorisierte Team des Joh. Chr. Fr. GutsMuths Jena aus Thüringen trifft. Die Jenaer erweisen sich als zu starke Gegner, und das Finale endet mit 2:5 aus Sicht des HHG. Dennoch überwiegt die Freude über die erreichte Silbermedaille bei den Spielern Malte Capuano, Jonas Stoyadin, Marius Weigel, Rian Berisha, Ylva Züfle, Karolina Roch, Grace Hendra und Anna Schneider, die bei der Siegerehrung stolz ihre Medaillen entgegennehmen.
U16-Team sichert sich Bronzemedaille

Nicht weniger erfolgreich präsentiert sich das HHG-Team in der Altersklasse U16, das die Bronzemedaille gewinnt. Die Mannschaft besteht aus Ben Schneider, Anton Unnold, Felix Stemler, Eva Dimitrov, Anna Höh und Ziling Zhang. In der Gruppenphase erreicht das Team den zweiten Platz, nachdem die Partie gegen die Sportschule Jena knapp mit 3:4 verloren geht. Die anderen Gruppenspiele gegen die Vertreter aus Bremen (6:1) und Brandenburg (7:0) werden deutlich gewonnen. Im Viertelfinale trifft das HHG auf Nordrhein-Westfalen und entscheidet die Begegnung mit 4:3 für sich. Im Halbfinale steht eine klare 0:7-Niederlage gegen die späteren Turniersieger der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt zu Buche, deren Kader vorwiegend aus jahrgangsälteren Spielerinnen besteht. Im Spiel um Platz 3 zeigt das HHG-Team eine konzentrierte Leistung und gewinnt mit 5:2 gegen die Sporteliteschule Alter Teichweg Hamburg, womit die Bronzemedaille gesichert ist.
Bedeutung für Rheinland-Pfalz
Mit diesen Erfolgen ist der Badmintonzweig des Heinrich-Heine-Gymnasiums die einzige Schule, die zwei der insgesamt vier Bronzemedaillen für das Bundesland Rheinland-Pfalz bei diesem Bundesfinale erringen kann. Die beiden weiteren Medaillen für das Land werden im Tischtennis und Gerätturnen erzielt. Die Leistungen des HHG unterstreichen damit die Bedeutung der Schule als Talentschmiede im Schulsport.
