SV Fischbach belegt bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Jugend den 4.Platz

Team Fischbach mit Coach Edgar Hammes
Hinten: Bruno Steffen-Sanchez, David Eckerlin, Moritz Miller, Benjamin Lenz, Finn Busch
Vorne: Amelie Jacob, Lilly Reiter, Louisa Marburger, Fabian Rys

Nach drei Jahren Corona-Unterbrechung fanden wieder die Mannschaftsmeisterschaften des Deutschen Badmintonverbandes im Nachwuchsbereich statt. Für die Titelkämpfe in Mülheim/Ruhr hatte sich auch dieses Mal das U 19-Team des SV Fischbach qualifiziert und gehörte somit zum elitären Kreis der acht vertretenen Teams aus dem gesamten Bundesgebiet.

Nach starker Leistung wurde das Team aus dem BVRP abschließend 4.

In der Vorrunden-Vierergruppe trafen die Fischbacher zunächst auf den TV Augsburg aus der Gruppe Südost. Die Pfälzer legten beim 6:2 einen erfolgreichen Start ins wichtigste Mannschaftsturnier im Jugendbereich hin. Die zweite Begegnung gegen den VfL Lohbrügge aus der Gruppe Nord war vorentscheidend und sollte sich zu einem wahren Krimi entwickeln. Die Lohbrügger hatten das erste Spiel gegen den hohen Turnierfavoriten TV Refrath erwartungsgemäß mit 8:0 verloren. Beim NRW-Team wurde allerdings im Nachhinein ein Aufstellungsfehler festgestellt, der zur Umwertung in 8:0 für den VfL Lohbrügge führte. Insofern standen die SpielerInnen des SVF unter gewaltigem Druck, mussten sie doch möglichst hoch gegen die Nordvertreter gewinnen, um noch eine kleine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren. Die Fischbacher starteten dann auch mit den Siegen in allen drei Doppeln durch David Eckerlin/Finn Busch, Moritz Miller/Bruno Steffen-Sánchez und Amelie Jacob/Lilly Reiter sehr positiv in die Begegnung. Der Gewinn im Mädchendoppel durch die erst 12-jährige Lilly und die 14-jährige Amelie kam dabei einer kleinen Sensation gleich und bescherte den Fischbachern eine hervorragende Ausgangsposition. Die restlichen Spielsiege durch die schon genannten Jungen und Louisa Marburger im Einzel und im Mixed waren mehr oder weniger klare Angelegenheiten, sodass am Ende ein kaum zum erwartendes 8:0 zu Buche schlug. In der letzten Gruppenrunde war noch einmal „Bibbern“ angesagt, weil der SVF auf den TV Refrath traf und auf keinen Punktgewinn hoffen konnte. Damit war man auf die Schützenhilfe der Augsburger angewiesen, die zum sicheren Weiterkommen der Fischbacher mindestens 3 Spiele für sich entscheiden mussten. Das taten sie denn auch und sorgten für den sportlich überaus gerechten Einzug des SV Fischbach ins Halbfinale.

Dort stand man dem Nordmeister Horner TV gegenüber, einem mit Nationalkadern gespickten Team. Die Fischbacher boten dem hohen Favoriten aber gehörig die Stirn. Wieder war überraschend das Youngsterdoppel Lilly Reiter und Amelie Jacob erfolgreich, wohingegen die beiden Jungendoppel mit Benjamin Lenz/Moritz Miller und Finn Busch/Bruno Steffen-Sánchez das Nachsehen hatten. Moritz Miller sorgte mit einem souveränen Zweisatzsieg gegen den in der deutschen Rangliste deutlich vor ihm eingestuften Hamburger Kontrahenten für den 2:2 Ausgleich. David Eckerlin hatte gegen den nationalen Spitzenspieler Kenneth Neumann im einem mitreißenden im dritten Satz den Sieg auf dem Schläger, musste sich aber mit 18:21 geschlagen geben. Als dann auch Louisa Marburger in einer ebenfalls sehr sehenswerten Auseinandersetzung und Bruno Steffen-Sánchez in drei Sätzen sich geschlagen geben mussten, wurde das abschließende Mixed nicht mehr ausgetragen und das Spiel beim 5:2 für den Horner TV beendet.

Diese überaus harten Begegnungen sorgten dafür, dass beim abschließenden Spiel um Platz 3 gegen den Gastgeber TV Mülheim nicht mehr viel zu holen war und man sich am Ende mit dem 4. Rang begnügen musste.

Ein sehr hartes Turnier mit überraschenden Wendungen endete damit für den Dorfverein SV Fischbach mit einem Platz unter den vier besten deutschen Teams. Die Mannschaft, die durch Fabian Rys komplettiert wurde, konnte stolz den Weg nach Hause antreten. Die Spielerinnen und Spieler, alles derzeitige oder ehemalige HHG-SchülerInnen, die zum größten Teil auch noch im nächsten Jahr spielberechtigt sind, überzeugten mit einem tollen Teamspirit und wollen bei den nächsten Titelkämpfen mit neuem Schwung an die Sache rangehen und den ein oder anderen Platz noch gutmachen. (Bericht von Edgar Hammes)

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