4x Silber bei der 28. Auflage des Badminton Europe „International Mirna Slovenia U17“

Jonas Schmid (SV Fischbach), Leonie Wronna (NSP Kaiserslautern) sowie Katharina Nilges (1. BCW Hütschenhausen) machten sich in der letzten Ferienwoche mit dem Auto auf nach Slowenien, um nach 3 Wochen intensiver Vorbereitung zu sehen wo man sich aktuell international einreiht.

Das ausgegebene Ziel von Stützpunkttrainer Christian Stern erstmals auch am Sonntag (=Halbfinal-und/oder Finalspiele) zu spielen, wurde nicht nur erreicht, sondern übertroffen.

In insgesamt 2 Wettbewerben wurde jeweils nach sehr dominanten Vorstellungen der NSP Athleten das Finale erreicht. Leonie Wronna schaffte dies im Mixed mit Jonas, wie auch im Damendoppel mit Katharina. Alle beteiligten Athleten durften bislang noch keine Erfahrungen in Endspielen auf internationalem Niveau sammeln. Das machte sich in den jeweiligen Finals auch bemerkbar. Im Mixed konnte nicht an die Leistungen der Spiele davor angeknüpft werden. Zu sehr fehlte der Mut sich nicht von der Atmosphäre ablenken zu lassen und nur bei sich zu sein. Das Spiel endete aus Jonas und Leonies` Sicht 14:21 und 14:21.

Im Damendoppel gestaltete sich der 1. Satz ebenso. Im 2. Satz kam ein Umdenken von Katharina und Leonie, die fortan komplett anders auftraten. Es wurde Tempo gespielt, zusammen der Punktegewinn gefeiert und sich gegenseitig unterstützt. Die Leistung beider HHG Schülerinnen hat noch nicht für den Turniersieg gereicht und somit ging dieses Spiel knapp mit 19:21 verloren.

Neben den Medaillen hat Katharina Nilges eine vielversprechende Leistungssteigerung im Dameneinzel gezeigt, wo sie gegen die spätere Finalistin im Viertelfinale ausschied. Jonas Schmid konnte seine Stärke im Doppel ausspielen, wo er mit einem tschechischen Partner im Viertelfinale knapp ausgeschieden ist.

Bei dieser Turnierfahrt wurden nicht nur Wettkämpfe in Form von Matches gespielt. Die Athleten hatten 5 zusätzliche Halleneinheiten, 1x Krafttraining und die Zeit zwischen den Matches wurde zur persönlichen Weiterentwicklung genutzt. Sei es Beweglichkeitstraining, Stabilitätstraining, Sprints, Antizipationsfähigkeit, oder einfach für Gespräche mit dem Trainer.

Ziel ist es dies als Norm für weitere Turnierfahrten zu verfestigen. Wettkämpfe sind in diesem jungen Alter Entwicklungsschritte und die Zeit vor Ort sollte nicht vergeudet werden. Wenn man nichts dergleichen tut, verliert man 5 Trainingstage=Weiterentwicklung. Den Fokus bei Wettkämpfen auf sich selbst zu legen und in sich selbst zu investieren, dass tagtäglich – diese Entscheidungen machen den Unterschied aus, ob man die Möglichkeit erhält im späteren Sportler-Leben seinen Traum verwirklichen zu dürfen oder sich einfach keine Möglichkeit erarbeitet hat.

„Never let yourself be outworked by somebody else.“

(Bericht von Christian Stern)

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