jan-christmann-foto-hhgOberstudienrat Jan Christmann ist der neue Leiter des Sportzweiges am Staatlichen Heinrich Heine-Gym­nasium. Der 44-jährige Lehrer für Sport und Mathematik wurde am 26.9.2016 vom Leitenden Regierungsschuldirektor Gerhard Dohna als Nachfolger von Studiendirektor Mühlfriedel in sein neues Amt eingeführt.

Der gebürtige Kaiserslauterer  kommt von der Integrierten Gesamtschule Enkenbach-Alsenborn an das Heinrich-Heine-Gymnasium. Herr Christmann ist im Leistungssport als erfolgreicher Basketballer und DBB A-Trainer seit vielen Jahren in Kaiserslautern und Rheinland-Pfalz ein Begriff. Darüber hinaus hat er sich als abgeordneter Mitarbeiter an der TU Kaiserslautern wissenschaftlich mit Nachwuchsleistungssport und Sportunterricht beschäftigt.

Jan Christmann ist begeistert von den Förderbedingungen am Heinrich-Heine-Gymnasium und der sich bietenden neuen Aufgabe. In den ersten Tagen hat er bereits alle Trainingsgruppen besucht, intensive Einzelgespräche mit Trainern und Kollegen in der Schulleitung geführt und sich in allen Bereichen erste Eindrücke verschafft. „Mein erster Eindruck vom Schulleben im Heinrich Heine-Gymnasium ist sehr positiv. Ich erkenne sehr großes Engagement und werde hervorragend bei der Einarbeitung in den komplexen Arbeitsbereich unterstützt.“

Christmann will er an die herausragenden Erfolge des Modells „Talentförderung durch Sportklassen“ anknüpfen und die Förderbedingungen behutsam an die aktuellen Entwicklungen in Leistungssport und im Land Rheinland-Pfalz anpassen. Dabei setzt er auf eine enge Kooperation mit den Verantwortlichen im Bildungsministerium, in der Schulaufsicht, im Landessportbund und in den Fachverbänden. Dabei muss es auch darum gehen, die Sportklassen in der jetzigen Form qualitativ und quantitativ abzusichern. Eine „Neujustierung unter Beibehaltung des Erreichten und Bewährten“, so fasst er diese Zielsetzung kurz und knapp zusammen. Wichtig dabei ist die Orientierung an den Zielvorstellungen und Forderungen des neuen Leistungssportkonzepts des DOSB, das in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll. Langfristig ist es unverzichtbar, neue Kooperationen mit Verbänden und Institutionen aufzubauen, das Spektrum der Fördersportarten behutsam zu erweitern und weitere Sponsoren zu gewinnen. Auch eine Intensivierung der  Zusammenarbeit mit anderen Eliteschulen des Sports und der Ausbau der wissenschaftlichen Beratung und Begleitung der abgestimmten schulischen und sportlichen Förderung gehören zu den zentralen Zielvorstellungen des neuen Sportzweigleiters. (Foto: Schule)