Dieses Jahr fand der 62. ordentliche Verbandstag des Badmintonverbandes Rheinhessen-Pfalz in Essenheim statt. Neben vielen Ehrungen, Neuwahlen und der umstrittenen Festspielregelung gab Edgar Hammes, der sich über Jahrzehnte im Verband ehrenamtlich engagierte,

sein Rücktritt aus dem Vorstand bekannt.

Zu Beginn begrüßte der Präsident, Achim Bürckbüchler die Vertreter der Vereine die Ehrengäste, DBV Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler, als auch Magnus Schneider, den Präsident des Sportbunds Rheinhessen.

Beide richteten Grußworte an die Anwesenden aus, dabei wurde Achim Bürckbüchler vom rheinhessischem Präsidenten mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Rheinhessen ehren damit was wir schon lange wissen, dass unser Präsident, Achim Bürckbüchler einen hervorragenden Job macht.

Weiterhin wurden erneut viele Mitglieder geehrt, die sich durch langjährige ehrenamtliche Arbeit im Verband, eine Auszeichnung verdient haben.

Die bronzene Ehrennadel ging an: Jörg Bößendörfer (TG Osthofen), Markus Latz (ASV Landau), Sebastian Fleder (Post SG KL), für die Arbeit im Spielauschuss seit 2013; Ute Hammes (SV Fischbach) für die Arbeit im Jugendausschuss seit 2013 und Ute Moßmann (1.BCW H’hausen) für die Arbeit im Schiedsrichterausschuss seit 2013 und Jugendausschuss seit 2015.

Die silberne Ehrennadel ging an: Nadine Schermer (TuS Neuhofen) für 10 Jahre Arbeit im Breitensportausschuss; Andre Müller (TV Hechtsheim) für seine Arbeit im Jugendausschuss seit 2008, als Jugendwart von 2010-2017 und für den Posten als Vizepräsident Wettkampfsport seit 2017 und Felix Hammes (SV Fischbach) Deutscher Meister U19 im Herreneinzel und Herrendoppel 2018 sowie Deutscher Vizemeister U22 im Herreneinzel 2018.

Die goldene Ehrennadel und damit höchste Verbandsauszeichnung bekam Thomas Gehm (Post SG Kl) verliehen. Thomas Gehm der seit 1998 als Schiedsrichterwart tätig ist, lieferte im Verband von Beginn an eine hervorragende Arbeit ab. Der hochengagierte Schiedsrichter überzeugt durch Professionalität, Kompetenz und vor allem Verlässlichkeit.

Wir gratulieren allen geehrten für ihr ehrenamtliches Engagement und hoffen, dass ihr noch lange dem Verband erhalten bleibt.
Wie jedes Jahr wurden auch diesmal wieder die Mannschftsmeister der Verbandsklassen geehrt, diese könnt ihr euch hier ansehen.

Nachdem die Mitglieder Fragen zu den Jahresberichten stellen konnten sowie der Vorstand entlastet wurde kam es zu Neuwahlen. Dabei gab es dieses Jahr eine enorme Verjüngung des Vorstands.

Neu gewählt wurden Julian Degiuli als Vizepräsident Leistungssport, Danila Kasper als Breitensportreferentin, Luana Marino als neue Schulsportreferentin und Lukas Junker als Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Alle wurden ohne eine Gegenstimme in ihr Amt gewählt, dies zeigt auch, dass der Badmintonverband Rheinhessen-Pfalz einen starken Zusammenhalt hat. Wir wünschen allen Neugewählten viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

Nicht zur Wiederwahl stellte sich Michael Hahn, der 13 Jahre lang Breitensportreferent war. Wir bedauern sein zurücktreten sehr, möchten uns aber im selben Atemzug für sein ehrenamtliches Engagement bedanken.
Auch Edgar Hammes stellte sich nicht mehr der Wahl als Vizepräsident Leistungssport. Mit ihm geht ein riesiges Fachwissen und eine Ära im Badmintonverband zu Ende. Edgar Hammes war das am längsten im Vorstand aktive Mitglied. Jahrelang hat er über die Maße zuverlässig und höchst professionell gearbeitet. Er hinterlässt riesige Fußspuren, die schwierig zu ersetzen sind, dennoch akzeptieren wir seine Endscheidung und wünschen ihm alles Gute.

Anschließend kam es zu Abstimmungen, welche die Satzung beziehungsweise die Ordnungen betrafen. Bei der Spielordnung kam es dann wohl zu den größten Diskussionen. Vor allem bei der Abschaffung der Festspielregelung wehrten sich die „kleineren“ Vereine. Die Satzungsänderung sieht vor, dass es nicht mehr möglich ist, sich in einer höheren Mannschaft festzuspielen. Am Beispiel einer Dame würde dies bedeuten: Ist sie an 2. Position der 3. Mannschaft gemeldet und hilft in einer höheren Mannschaft aus, beispielsweise in der 2. Mannschaft, war dies die ganze Zeit pro Halbrunde auf 2 mal begrenzt. Ab dem dritten Aushelfen wäre es der Dame dann nicht mehr erlaubt in Mannschaft 3 zu spielen. Jetzt sieht die Satzung vor, dass dieser Absatz wegfällt und ein unbegrenztes Aushelfen möglich ist.

Überregional war diese Änderung längst beschlossen und auch wenn diesen Paragraph wohl nur zu Gunsten der Mannschaftsstarken Vereine ausfällt, war diese Regeländerungen längst überfällig, denn gerade die Vereine welche überregionalen Mannschaften haben, wurden durch diese Verbandsinterne Regel enorm benachteiligt.

Weiterhin gab es noch weitere Änderungen in der Satzung, welche aber nur geringfügige Auswirkungen haben, die ihr gerne dem Protokoll hier entnehmen könnt.

Am späten Abend wurde der 62. Verbandstag dann offiziell beendet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser relativ harmonisch ablief. An dieser Stelle ist noch der Ausrichter, die Spvvg Essenheim zu loben, die ein sehr guter Ausrichter war, sodass alles Reibungslos ablaufen konnte.